kurzhand für Schreiner und Tischler
Angebote und Rechnungen für Schreiner — auch wenn zwischen Werkstatt und Montage Wochen liegen.
Korpus, Beschläge und Werkstattstunden stehen einzeln im Angebot. Der Vorgang bleibt offen, bis montiert ist, und wird dann mit einem Klick zur Rechnung.
Ohne Anmeldung starten · Vorschau sofort · Werkstatt und Montage getrennt
Ein Auftrag, zwei Phasen. Beispieldaten.
Zwischen Angebot und Rechnung liegen Wochen.
Zwischen dem Zuschnitt in der Werkstatt und dem Einbau beim Kunden liegen oft Wochen. In zwei getrennten Vorgängen bedeutet das: Material hier, Stunden dort, und am Ende sucht jemand zusammen, was zusammengehört.
In kurzhand ist es ein Auftrag mit zwei Phasen. Werkstattstunden und Montagestunden erfasst du getrennt — ab dem Betrieb-Tarif per Stempeluhr, sonst von Hand — und beide hängen am selben Beleg. Die Rechnung enthält am Ende beides, aufgeschlüsselt, und den Lohnanteil nach § 35a EStG als eigene Zeile.
Kommt beim Einbau etwas dazu, was im Angebot nicht stand, legst du am laufenden Auftrag einen Nachtrag an: eigener Beleg, eigene Positionen, eigene Summe. Erst die Annahme durch den Kunden hängt ihn an den Auftrag und schreibt dessen Beträge fort — die spätere Rechnung enthält ihn dann von selbst. Nachträge sind in jedem Tarif enthalten.
Bei größeren Einzelstücken kommt das Geld in Etappen herein. kurzhand trägt Teilzahlungen einzeln ein und rechnet den Restbetrag mit, statt eine Rechnung nur als offen oder bezahlt zu kennen. Die offenen Posten zeigen dann den Betrag, der wirklich noch aussteht — und nicht die volle Rechnungssumme. Soll die Werkstattphase schon vor der Montage bezahlt werden, stellst du eine Abschlagsrechnung; die Schlussrechnung setzt sie später wieder ab.
Für Einzelstücke ist der Leistungskatalog der Hebel: Was du einmal kalkuliert hast — eine Schubladenführung, ein laufender Meter Arbeitsplatte, eine Montagestunde — liegt dort mit Einheit und Preis und wird beim nächsten Angebot nur noch angetippt.
Ein Auftrag, der acht Wochen offen steht, ist kein Problem — solange nicht acht Wochen später jemand zusammensuchen muss, was dazugehört.
Vom Aufmaß bis zur Schlussrechnung
Ein Vorgang, der die sechs Wochen dazwischen aushält.
- Material und Arbeitszeit eintragen
- Kunde auswählen, dann Holz, Beschläge und Arbeitsstunden eintragen. Was das zusammen kostet, rechnet kurzhand mit, inklusive Mehrwertsteuer.
- Angebot mit deinem Logo, per Mail oder WhatsApp
- Material, Arbeitszeit und Summe stehen sauber getrennt, ohne dass du etwas formatierst. Per E-Mail geht das PDF direkt aus kurzhand raus, per WhatsApp der vorbereitete Link. Bestätigt der Kunde mit einem Klick, siehst du das live im Dashboard.
- Der Auftrag bleibt offen, bis montiert ist
- Aus dem angenommenen Angebot wird ein Auftrag mit eigener Nummer. Die Zusage liegt mit Zeitstempel im Verlauf, das versendete Angebots-PDF bleibt erhalten. Fragt im Oktober jemand, was im August besprochen war, musst du nicht im Mailpostfach suchen.
- Nach der Montage wird abgerechnet
- Aus dem Auftrag entsteht die Rechnung, mit denselben Positionen und ohne erneutes Eintippen — Werkstattstunden, Montagestunden und Material stehen schon drin.
Was ohne das abends liegen bleibt
- Die Materialliste erst per Hand schreiben und dann ins Word übertragen
- Individuelle Angebote für Einzelstücke schwer kalkulierbar
- Privatkunden wollen schnell einen Preis, während du abends noch Rechnungen schreibst
- Kleinaufträge rechnen sich kaum, weil der Papierkram zu lange dauert
Was die Abrechnung bestimmt
Drei Regelwerke, die bei Schreinerarbeiten auf der Rechnung landen.
- VOB/C · ATV DIN 18355
- Tischlerarbeiten. Bei Aufträgen nach VOB regelt sie, wie die Leistung zu beschreiben und abzurechnen ist, von der Einbausituation bis zum Aufmaß.
- § 634a BGB
- Die Gewährleistungsfrist: zwei Jahre für Arbeiten an Sachen, fünf Jahre bei Arbeiten an einem Bauwerk. Bei fest eingebauten Möbeln ist die Abgrenzung nicht immer offensichtlich, und sie bestimmt, wie lange du in der Verantwortung stehst.
- § 35a EStG
- Der Einbau beim Privatkunden ist eine Handwerkerleistung; der Lohnanteil zählt, das Material nicht. Auf der Rechnung müssen beide getrennt erkennbar sein.
FAQ
Was Schreiner vorher wissen wollen
Kann ich Material und Arbeitszeit getrennt ausweisen?
Ja. Du legst beliebig viele Positionen an: Holz, Beschläge, Arbeitsstunden und Anfahrt stehen separat auf dem PDF. Der Kunde sieht genau, was er zahlt.
Kann ich Werkstatt- und Montagestunden erfassen und abrechnen?
Ja (ab Betrieb-Tarif). Arbeitszeiten in Werkstatt oder auf Montage per Stempeluhr erfassen oder nachtragen, Stundenzettel als PDF je Kunde oder Auftrag erzeugen und abrechenbare Stunden mit einem Klick als Rechnungsposition übernehmen. Korrekturen werden mit Grund protokolliert.
Funktioniert das auch für individuelle Einzelstücke?
Ja, ideal für Maßanfertigungen. Du kannst jede Position frei beschreiben und bepreisen. kurzhand zwingt dich nicht in starre Kategorien.
Kann ich Vorlagen für häufig angefragte Möbel verwenden?
Ja, ab dem Solo-Tarif. Du legst Vorlagen für Küchen, Einbauschränke oder Türen an; bei der nächsten Anfrage reichen zwei Klicks und das Angebot steht.
Ist das auch auf der Baustelle nutzbar?
Ja. kurzhand läuft im Browser auf dem Handy. Du nimmst das Maß auf, trägst die Werte ein und schickst das Angebot direkt von der Baustelle raus.
Behalte ich Gewährleistungsfristen im Blick?
Ja, ab dem Betrieb-Tarif. Aus jeder abgeschlossenen digitalen Abnahme berechnet kurzhand die Gewährleistungsfrist nach § 634a BGB: standardmäßig 2 Jahre für Arbeiten an Sachen und 5 Jahre für Bauwerke, je Abnahme umstellbar. Die Übersicht zeigt ablaufende Fristen, 90 Tage vor Ablauf erinnert dich kurzhand einmalig per E-Mail. Hilfestellung zur Terminverfolgung, keine Rechtsberatung.
Deine Frage ist nicht dabei? Schreib uns direkt über den Kontakt.
