Baustellenmodus
Offline auf der Baustelle: Im Keller ist kein Netz, erfasst wird trotzdem.
Zeiten und Meldungen von der Baustelle funktionieren in kurzhand auch ohne Verbindung: Sie werden lokal auf dem Gerät gespeichert und automatisch gesendet, sobald wieder Empfang da ist.
Was nicht offline geht, steht weiter unten genauso deutlich — es ist mehr, als Werbung üblicherweise zugibt.
Schalt sie ab. Die Erfassung läuft weiter.
- Verbunden
- Kein Netz
- Lokal gespeichert
- Wird übertragen
- Im Büro angekommen
Nichts doppelt, nichts verloren.
Warteschlange
Leer — alles übertragen
Jeder Eintrag bekommt seine Kennung auf dem Gerät. Kommt er zweimal an, wird er nur einmal gebucht.
Beispieldaten. Die Zustände, die Beschriftungen und die vier Vorgangsarten sind die der Monteuransicht.
Das Funkloch ist kein Sonderfall, sondern der Dienstag.
Rohbau-WLAN ohne Uplink: Das Gerät meldet „online“, es geht trotzdem nichts durch. Das ist der praktisch schwierigste Fall, nicht das saubere Funkloch.
Heizungskeller, Neubau ohne Fenster, Dachgeschoss hinter einer Betondecke, Industriehalle: Auf der Baustelle fehlt der Empfang regelmäßig genau dort, wo gearbeitet wird. Eine Software, die in diesem Moment eine Fehlermeldung zeigt, erzieht die Monteure dazu, Zeiten auf einen Zettel zu schreiben und abends nachzutragen — und damit ist der ganze Zweck verfehlt.
kurzhand behandelt diesen Fall deshalb nicht als Störung, sondern als Normalbetrieb. Der Monteur drückt auf Start, schreibt seine Meldung und geht weiter. Ob das Gerät gerade Verbindung hat, ist seine geringste Sorge: was er eingibt, ist gespeichert. Der Weg ins Büro passiert später von selbst.
kurzhand verlässt sich dabei nicht auf die Online-Meldung des Geräts allein. Scheitert das Senden am Netz, wandert der Eintrag nachträglich in die Warteschlange, statt verloren zu gehen.
Der Weg zurück
Wie aus der Warteschlange ein Stundenzettel wird.
- Auf dem Gerät gespeichertDie Eingabe landet im Speicher des Browsers, an das angemeldete Konto gebunden. Sie übersteht das Schließen des Browsers und den Neustart des Handys. In der Statusleiste steht, wie viele Einträge noch auf ihren Weg warten.
- Automatisch gesendetSobald wieder Verbindung besteht, arbeitet kurzhand die Warteschlange in der Reihenfolge ab, in der die Einträge entstanden sind. Niemand muss daran denken. Bleibt einer hängen, lässt er sich einzeln erneut senden.
- Falsches kommt sofort zurückFachliche Fehler werden bewusst nicht gepuffert. Eine Pause, die länger ist als die Arbeitszeit, muss auf der Baustelle auffallen — nicht zwei Stunden später im Büro. Gepuffert wird nur, was am Netz scheitert.
- Im Büro ganz normal weiterAngekommene Zeiten stehen am Auftrag, wandern in den Stundenzettel und lassen sich als Position in die Rechnung übernehmen. Meldungen stehen im Baustellenbericht. Dass sie offline entstanden sind, sieht man ihnen nicht an — und muss man auch nicht.
Wiedervorlage
Zweimal gesendet heißt nicht zweimal gebucht.
Jeder Eintrag bekommt seine endgültige Kennung schon auf dem Gerät. Im Büro ist genau diese Kennung der Schlüssel des Datensatzes. Bricht die Verbindung mitten im Senden ab und derselbe Eintrag kommt ein zweites Mal an, erkennt die Datenbank ihn und legt ihn nicht erneut an.
Die Warteschlange fasst 500 Einträge. Wer die Browserdaten löscht oder das Gerät verliert, verliert noch nicht gesendete Einträge — auch das gehört dazu.
Grenzen
Was ausdrücklich nicht offline funktioniert.
Diese Liste steht bewusst nicht im Kleingedruckten. Wer im Funkloch ein Angebot schreiben will, soll das hier erfahren und nicht im Keller.
Beides braucht eine Verbindung — die Belegnummer, die Preise und die Freigabe entstehen im Büro-System, nicht auf dem Gerät. Ein offline erzeugter Beleg mit später vergebener Nummer wäre kein tragfähiger Beleg.
E-Mail, WhatsApp und der Kundenlink setzen Netz voraus. Was du offline erfasst, geht an das Büro, nicht an den Kunden.
Die Fotodokumentation am Auftrag lädt in den geschützten Speicher hoch und braucht dafür Verbindung. Aufnehmen kannst du natürlich jederzeit mit der Kamera und später hochladen.
Jede KI-Aktion läuft über den Server. Diktieren, Sammelmeldung zerlegen, Nachtragsentwurf — alles erst wieder mit Netz.
Die Kundenkartei bleibt ohne Netz lesbar, wenn sie vorher geladen war. Anlegen und Ändern gehört ins Büro und ist offline nicht vorgesehen — der Versuch meldet die fehlende Verbindung, statt so zu tun, als wäre gespeichert worden.
Ohne Netz kann nur erscheinen, was vorher schon einmal geladen wurde. Ein Bereich, den du auf diesem Gerät noch nie geöffnet hattest, zeigt stattdessen unsere Offline-Seite — kurzhand, nicht die Fehlermeldung des Browsers.
Kurz gesagt: kurzhand hält die Baustellenerfassung durch das Funkloch. Es ist keine vollständig offlinefähige Software, und diesen Satz ersparen wir uns auch dann nicht, wenn er sich schlechter verkauft.
Der Baustellenmodus hängt an Monteuransicht und Zeiterfassung.
Passenden Tarif ansehenZur ZeiterfassungZum Startbildschirm hinzufügen, statt aus einem Store laden.
kurzhand läuft im Browser. Auf unterstützten Geräten lässt es sich zusätzlich wie eine App zum Startbildschirm hinzufügen — dann öffnet es im eigenen Fenster ohne Adresszeile. Das ist bequemer für den täglichen Griff, aber keine Voraussetzung: Der Baustellenmodus funktioniert auch im normalen Browsertab.
Eine native App im App Store oder bei Google Play gibt es nicht, und es muss nichts installiert, freigegeben oder aktualisiert werden. Für einen Betrieb, der Monteure mit wechselnden Geräten ausstattet, ist genau das der Punkt: ein Link, eine Anmeldung, fertig.
FAQ
Häufige Fragen zum Arbeiten ohne Empfang
Was funktioniert bei kurzhand offline?
Zweierlei, und die beiden muss man auseinanderhalten. Erstens die Erfassung auf der Baustelle, in der Monteuransicht: Stoppuhr starten und stoppen, einen Zeiteintrag von Hand nachtragen, eine Meldung an das Büro schreiben — als Notiz, als Fertigmeldung oder als Materialmeldung. Diese Eingaben werden ohne Netz im Gerät gespeichert und später von selbst gesendet. Zweitens das Nachschlagen: Kunden, Angebote, Aufträge, Rechnungen, Leistungen, Material und die eigenen Betriebsdaten bleiben lesbar, wenn sie vorher schon einmal geladen waren. Schreiben lässt sich außerhalb der Baustellenerfassung nichts.
Was funktioniert nicht offline?
Jedes Anlegen und jedes Ändern außerhalb der Baustellenerfassung: ein Angebot oder eine Rechnung schreiben, einen Kunden anlegen, jeder Versand per E-Mail oder WhatsApp, der KI-Assistent und das Hochladen von Fotos. Diese Wege brauchen eine Verbindung, und der Versuch scheitert sichtbar mit einem Hinweis — es wird nichts stillschweigend gespeichert, was gar nicht ankommt. kurzhand ist keine vollständig offlinefähige Software: Es startet ohne Netz, zeigt den letzten bekannten Stand und hält die eine Stelle offen, an der auf der Baustelle regelmäßig das Netz fehlt.
Wie kommen die Daten später ins Büro?
Von selbst. Sobald das Gerät wieder Verbindung meldet, arbeitet kurzhand die Warteschlange ab und sendet die Einträge in der Reihenfolge nach, in der sie entstanden sind. Du musst nichts anstoßen und nichts abtippen. Einzelne Einträge lassen sich zusätzlich von Hand erneut senden, falls einer hängen bleibt.
Kann dabei etwas doppelt gebucht werden?
Nein. Jeder Eintrag bekommt schon auf dem Gerät seine endgültige Kennung, und diese Kennung ist im Büro der Schlüssel des Datensatzes. Kommt derselbe Eintrag ein zweites Mal an — etwa weil die Verbindung mitten im Senden abgebrochen ist —, erkennt die Datenbank ihn als bereits vorhanden und legt ihn nicht erneut an.
Kann etwas verloren gehen?
Die Einträge liegen im Speicher des Browsers auf dem Gerät, an das angemeldete Konto gebunden, und bleiben dort, bis sie bestätigt gesendet sind — ein Neustart des Browsers oder des Handys ändert daran nichts. Wer sich abmeldet, während noch etwas offen ist, wird ausdrücklich gewarnt; beim Abmelden wird der lokale Bestand gelöscht. Zwei Dinge sind trotzdem wahr: Wer die Browserdaten löscht oder das Gerät verliert, verliert noch nicht gesendete Einträge, und die Warteschlange ist auf 500 Einträge begrenzt.
Was passiert, wenn ein Eintrag inhaltlich nicht stimmt?
Der kommt sofort zurück und wandert nicht in die Warteschlange. Eine Pause, die länger ist als die Arbeitszeit, muss auf der Baustelle auffallen und nicht zwei Stunden später im Büro. Gepuffert wird nur, was am fehlenden Netz scheitert — nicht, was fachlich falsch ist.
Warum wird eine offline gestartete Stoppuhr erst beim Stoppen gebucht?
Weil ein Zeiteintrag mit Beginn und ohne Ende im Büro als laufende Uhr erscheinen würde, die niemand mehr anhalten kann. Der Start legt deshalb nur einen lokalen Merkzettel an; die vollständige Buchung entsteht beim Stoppen, mit beiden Zeiten. Für dich als Monteur ändert das nichts — du drückst Start und später Stopp.
Erkennt kurzhand ein WLAN ohne Internet?
Ja, das ist der praktisch wichtigste Fall. Im Rohbau-WLAN meldet das Gerät „online“, obwohl nichts durchgeht. kurzhand verlässt sich deshalb nicht allein auf diese Meldung: Scheitert das Senden am Netz, wird der Eintrag nachträglich in die Warteschlange gelegt, statt verloren zu gehen.
Muss ich dafür eine App installieren?
Nein. kurzhand läuft im Browser. Auf unterstützten Geräten lässt es sich als Web-App zum Startbildschirm hinzufügen und öffnet dann im eigenen Fenster ohne Adresszeile — das ist bequemer, aber keine Voraussetzung. Eine native App im App Store oder bei Google Play gibt es nicht.
Startet kurzhand auch ohne Netz?
Ja, wenn du kurzhand auf diesem Gerät vorher schon einmal mit Netz geöffnet hast. Dann liegt die Oberfläche im Gerät: Sie startet, die Navigation steht, und Bereiche, die du schon besucht hattest, zeigen den zuletzt geladenen Stand. Ein Bereich, den du auf diesem Gerät noch nie geöffnet hast, kann nicht aus dem Nichts kommen — dort erscheint statt der Browser-Fehlerseite eine kurzhand-Seite, die sagt, dass gerade keine Verbindung besteht, und die sich von selbst nachlädt, sobald wieder Empfang da ist. Auf einem völlig frischen Gerät ohne jede vorherige Verbindung geht es nicht; das kann keine Web-App.
Ab welchem Tarif gibt es den Baustellenmodus?
Er hängt an der Monteuransicht und an der Zeiterfassung. Monteur-Zugänge gehören zum Team-Tarif, die Zeiterfassung zum Betrieb-Tarif. In der Praxis ist der Offline-Baustellenmodus damit für Betriebe da, die mit Monteuren arbeiten — er kostet nichts zusätzlich und muss nicht eingeschaltet werden.
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