KI im Handwerksbetrieb
Handwerkersoftware mit KI: Sie bereitet vor, du entscheidest.
Sammelmeldung von der Baustelle diktieren, Nachtragsentwurf anlegen lassen, Baustellenbericht vorbereiten, vor der Rechnung kurz prüfen lassen, ob der Auftrag überhaupt abrechenbar ist. Was dabei in deine Daten geschrieben wird, siehst du vorher, und jede Änderung braucht deine Bestätigung.
Keine Änderung ohne Bestätigung · Kein automatischer Versand · Katalogpreise aus der Datenbank · Daten auf EU-Servern
Geplante Änderung
Position zum Auftrag AU-2026-0418 hinzufügen
- Steckdose UP, Keller2 Stk
- Preis aus dem Leistungskataloghinterlegt
Ohne diesen Klick passiert nichts. Es gibt keinen Automatikmodus.
Wo sie arbeitet
Links arbeitest du. Rechts arbeitet kurzhand mit.
Die Werkbank ist kein Fenster, das man aufklappt und wieder zumacht. Sie steht als eigene Spalte rechts neben deiner Arbeitsfläche — dort, wo auf dem Schreibtisch der Zettel liegt, auf dem man mitschreibt. Ist links eine Rechnung offen, zeigt sie rechts deren Nummer, den Kunden, den Betrag und wie lange die Frist schon vorbei ist, dazu die Handgriffe, die zu genau diesem Beleg passen: Erinnerung vorbereiten, Zahlung erfassen, Beleg-Link holen.
Du musst also nicht erklären, worum es geht. Der Satz „schreib dem eine Erinnerung" reicht, weil beide auf dasselbe schauen. Ergebnisse kommen als Liste mit Beträgen und Fristen zurück, nicht als Textblock — und alles, was etwas ändern würde, wartet als Karte mit Bestätigen und Verwerfen.
Ist der Bildschirm zu schmal, legt sich die Werkbank als Blatt über die Seite, statt die Liste darunter zusammenzuquetschen. Am Handy wird daraus ein Blatt von unten. Zusammengeklappt bleibt sie eine schmale Leiste am Rand; ⌘J oder Strg+J holt sie zurück.
Ein Chatfenster fragt „wie kann ich helfen?“. Die Werkbank sieht, woran du gerade arbeitest.
Die Regel
Vorschlagen ist erlaubt. Ausführen nur nach Bestätigung.
Ein Angebot, eine Rechnung, ein Nachtrag: Das sind Dokumente, die beim Kunden landen und steuerlich zählen. Eine KI, die so etwas selbstständig erzeugt und verschickt, spart keine Arbeit, sie verlagert sie nur: vom Schreiben zum Kontrollieren, und zwar hinterher, wenn es unangenehm wird.
kurzhand macht deshalb den Schnitt an einer klaren Stelle. Lesen darf der Assistent frei: Er beantwortet, was heute ansteht, wie der Umsatz liegt, welche Posten offen sind, ob ein Auftrag abrechnungsreif ist. Schreiben darf er nur mit deiner Zustimmung: Die geplante Änderung steht vorher da, du bestätigst sie, dann passiert sie. Es gibt keinen Schalter, der das abschaltet.
Das gilt auch für die Baustellenfunktionen. Ein KI-Nachtrag entsteht als Entwurf und wird nie von selbst angeboten oder angenommen. Ein KI-Baustellenbericht ist ein Textvorschlag und wird nicht gespeichert, bis du ihn übernimmst. Und die Abrechenbarkeitsprüfung ändert überhaupt nichts. Sie sagt dir nur, was im Weg steht.
Eine KI, die von selbst verschickt, spart keine Arbeit. Sie verlegt sie nur nach hinten, wo sie teurer ist.
Auf der Baustelle
Ein Satz statt vier Formulare.
Der Feierabend auf der Baustelle sieht selten nach sauberer Dokumentation aus. Genau dafür ist „Schnell erfassen“ da: Du sagst einen Satz, so wie du ihn auch dem Chef am Telefon sagen würdest.
„Heute bei Müller 3,5 Stunden, 20 Meter NYM verbaut, sechs Steckdosen gesetzt und zwei zusätzliche im Keller.“
Du siehst die vier Vorschläge, nimmst an, was stimmt, und wirfst raus, was nicht passt. Die beiden zusätzlichen Steckdosen werden dabei zum Nachtragsentwurf, weil sie nicht im ursprünglichen Auftrag standen.
Die Zerlegung selbst ist bewusst keine Modellleistung: Sie passiert nach festen Regeln auf dem kurzhand-Server. „8 bis 16:30“, „2 Stunden 30 Minuten“, eine Schicht über Mitternacht: Das ergibt jedes Mal dasselbe Ergebnis und nicht mal so, mal anders.
Vier Funktionen für die Baustelle
- Schnell erfassenein Satz wird zu Zeit, Material, Notiz, Nachtrag
- Nachtragsentwurfals Entwurf angelegt, nie automatisch angeboten
- BaustellenberichtTextvorschlag aus dem, was am Auftrag steht
- Abrechenbarkeit prüfenliest nur, ändert und blockiert nichts
In den bezahlten Tarifen enthalten, mit monatlichem Kontingent.
Vor der Rechnung
„Kann ich diesen Auftrag abrechnen?“
Was hart im Weg steht
Der Auftrag ist bereits abgerechnet oder storniert, es gibt keine Positionen, oder eine Stoppuhr läuft noch. Solange das gilt, wäre die Rechnung falsch. Die Prüfung sagt das, bevor du sie schreibst.
Was du wissen solltest
Erfasste Zeiten, die noch in keiner Rechnung stehen. Eine Abnahme, die noch aussteht, oder Mängel, die noch offen sind. Bereits gestellte Abschläge, die in eine Schlussrechnung gehören statt in eine Vollrechnung.
Welcher Weg gemeint ist
Je nach Lage: Vollrechnung, Schlussrechnung mit Anrechnung der Abschläge, oder erst noch Zeiten übernehmen. Es bleibt bei einer einzigen Prüfung mit derselben Logik, die auch die Auftragsseite verwendet.
Was sie nicht tut
Sie blockiert nichts und stellt nichts aus. Wenn du trotz Hinweis abrechnen willst, tust du das. Die Prüfung ist eine zweite Meinung, keine Sperre.
Was die KI ausdrücklich nicht tut.
Diese Liste ist der eigentliche Grund, warum wir über die KI überhaupt öffentlich reden. Wer wissen will, ob er der Software seine Belege anvertrauen kann, braucht sie.
Nichts ohne Bestätigung
Keine schreibende Aktion läuft ohne deine ausdrückliche Zustimmung. Es gibt keinen Automatikmodus und keine Einstellung, die ihn freischaltet.
Kein Versand an Kunden
Weder Angebot noch Rechnung noch Mahnung verlässt den Betrieb, weil die KI es für richtig hielt. Der Versand bleibt eine Handlung des Betriebs.
Keine erfundenen Preise
Katalogpositionen bekommen den hinterlegten Preis aus deiner Datenbank. Was nicht im Katalog steht, kommt als ungeprüfter Vorschlag in den Editor und wartet auf deinen Preis.
Keine Buchhaltung und keine Beratung
Die KI ordnet keine Geschäftsvorfälle steuerlich ein und ersetzt weder Steuerberatung noch Rechtsberatung. Sie bedient die Software, in der du arbeitest.
Nicht offline
Jede KI-Aktion läuft über den Server. Im Funkloch erfasst du Zeiten und Meldungen weiterhin, aber ohne Assistenten.
Nicht unbegrenzt und nicht für Monteure
Es gilt ein Monatskontingent je Tarif (10 / 100 / 500); im kostenlosen Tarif ist es nach dem Test aufgebraucht. Monteur-Konten haben keinen KI-Zugang.
FAQ
Häufige Fragen zur KI im Handwerksbetrieb
Was kann die KI in kurzhand?
Sie bedient den Arbeitsablauf, den du sonst per Hand bedienst: Kunden, Angebote, Aufträge, Rechnungen, Zahlungserinnerungen, Material, Zeiteinträge und Abnahmen anlegen oder ändern — getippt oder gesprochen. Dazu beantwortet sie Fragen zum Tag: was heute ansteht, wie der Umsatz liegt, welche Posten offen sind. Für die Baustelle gibt es vier eigene Funktionen: Sammelmeldung zerlegen, Nachtragsentwurf anlegen, Baustellenbericht vorbereiten und die Abrechenbarkeit eines Auftrags prüfen.
Speichert die KI Änderungen automatisch?
Nein. Jede schreibende Aktion wird dir vorher angezeigt und erst nach deiner ausdrücklichen Bestätigung ausgeführt. Das gilt ausnahmslos: für die einzelne geänderte Position genauso wie für eine ganze Rechnung. Es gibt keinen Modus, in dem die KI ohne Rückfrage in deine Daten schreibt.
Verschickt die KI etwas an meine Kunden?
Nein. Nichts geht ohne dich raus. Der Versand von Angeboten, Rechnungen, Erinnerungen und Mahnungen bleibt eine bewusste Handlung des Betriebs. Die KI bereitet vor, sie versendet nicht.
Wie funktioniert „Schnell erfassen“?
Du sagst oder tippst einen Satz, wie er auf der Baustelle entsteht: „Heute bei Müller 3,5 Stunden, 20 Meter NYM, sechs Steckdosen und zwei extra im Keller.“ Daraus werden getrennte Vorschläge: eine Zeitbuchung, verbrauchtes Material, eine Notiz und, wenn es nach Zusatzleistung klingt, ein Nachtrag. Die Zerlegung selbst passiert nach festen Regeln auf dem kurzhand-Server, nicht im Sprachmodell: Aus „8 bis 16:30“ wird verlässlich dieselbe Zeitspanne, nicht mal so und mal anders.
Kann die KI Nachträge vorbereiten?
Ja, als Entwurf. Aus einer Sammelmeldung legt sie einen Nachtrag mit den erkannten Positionen am richtigen Auftrag an, im Status Entwurf und mit dem Steuersatz des Auftrags. Angeboten oder angenommen wird er nie automatisch: Was der Kunde bekommt und was am Ende zählt, entscheidest du. Danach prüfst du Mengen und Preise wie bei jedem anderen Nachtrag.
Schreibt die KI meinen Baustellenbericht?
Sie formuliert einen Vorschlag aus dem, was am Auftrag steht: Positionen, Notizen, erfasste Zeiten, Stand der Abnahme. Gespeichert wird dieser Text nicht von selbst: Du liest ihn, änderst ihn, wenn nötig, und übernimmst ihn dann als Notiz an den Auftrag. Das fertige Baustellenbericht-PDF ziehst du anschließend wie gewohnt am Auftrag.
Was macht die Abrechenbarkeitsprüfung?
Sie beantwortet die Frage „Kann ich diesen Auftrag abrechnen?“, ohne etwas zu verändern. Sie nennt harte Hindernisse (schon abgerechnet, storniert, keine Positionen, eine noch laufende Stoppuhr) und weiche Hinweise wie unabgerechnete Zeiten, eine fehlende Abnahme, offene Mängel oder bereits gestellte Abschläge. Dazu sagt sie, welcher Weg der passende ist. Blockieren tut sie nichts: Die Entscheidung bleibt beim Betrieb.
Funktioniert Spracheingabe?
Ja, an zwei Stellen. In der Werkbank diktierst du statt zu tippen; das übernimmt die Spracherkennung deines Browsers, weshalb es in Chrome, Edge und Safari funktioniert, in Firefox nicht. Für „Angebot aus Sprache“ nimmt kurzhand dagegen selbst auf: Die Aufnahme bleibt zunächst auf dem Gerät und wird erst gesendet, wenn du es willst. Das ist praktisch bei schlechtem Empfang. Gespeichert wird die Aufnahme nirgends; sie wird ausgewertet und verworfen.
Bestimmt die KI meine Preise?
Nein. Erkennt sie eine Position aus deinem Leistungs- oder Materialkatalog, bekommt sie den dort hinterlegten Preis aus der Datenbank, nie einen vom Modell geschätzten. Positionen ohne Katalogtreffer stehen als ungeprüfter Vorschlag im Editor, den du bepreist.
Wohin gehen meine Daten?
Die Verarbeitung läuft nach deiner ausdrücklichen Einwilligung über OpenAI. Sprachaufnahmen und Fotos aus „Angebot aus Sprache oder Foto“ werden dorthin nur zur Auswertung übermittelt und von kurzhand nicht gespeichert. Die Anwendungsdaten selbst liegen auf EU-Servern in Irland; ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist verfügbar.
Was kostet die KI und wie viele Aktionen habe ich?
Sie ist in den bezahlten Tarifen enthalten, mit einem monatlichen Kontingent: 10 Aktionen im Solo-, 100 im Betrieb- und 500 im Team-Tarif. Im 30-tägigen Test steht dir das Team-Kontingent zur Verfügung; im dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es danach keine KI-Aktionen mehr. Jede Auswertung einer Sprachaufnahme oder eines Fotos zählt als eine Aktion.
Haben meine Monteure Zugriff auf die KI?
Nein. Monteur-Konten haben keinen KI-Zugang. Sie sehen ohnehin nur die ihnen zugewiesenen Aufträge ohne Preise. Ein Assistent, der Umsätze und offene Posten beantwortet, gehört dort nicht hin.
Deine Frage ist nicht dabei? Schreib uns direkt über den Kontakt.
